© Tourismus Oberstdorf/René Zieger

Im Juni war ich mal wieder auf dem Fotogipfel Oberstdorf . Diesmal war ich im Vorfeld aber besonders aufgeregt, denn eines meiner Afrika-Fotos sollte dort ausgestellt werden.

Ein fester Termin in meinem Kalender

Seit drei Jahren ist der Fotogipfel Oberstdorf, eines der bedeutendsten Fotografie-Festivals im deutschsprachigen Raum, ein fester Termin in meiner Urlaubsplanung. Diesmal drehte sich beim Festival alles um das Thema „Abenteuer“. Vier Tage, an denen ich mich mit anderen Fotobegeisterten austauschen, alte Freunde wiedertreffen und dank einer breiten Palette an Vorträgen und Workshops mein fotografisches Wissen vertiefen konnte. Daneben sorgte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Unterhaltung. Und die traumhaften Bergkulisse rund um Oberstdorf bildete den perfekten Rahmen.

14 Ausstellungen mit über 300 Exponaten an acht verschiedenen Orten zeigten die ganze Vielfalt der Fotografie. Einige davon sind auch nach dem Festival noch eine Weile zu sehen.

Mein Foto in der Ulla-Lohmann-Community

In einer dieser Ausstellungen wurden auch wieder Bilder der Ulla Lohmann Community gezeigt, einem Netzwerk von Fotobegeisterten), die sich über Ullas Instagram-Kanal kennengelernt haben und inzwischen auch im echten Leben Freunde geworden sind. Und diesmal war doch auch eines meiner Bilder zu sehen.

Es war überhaupt das erste Mal, dass ich irgendwo eigene Fotos eingereicht habe, nach dem Motto: Dabei sein ist alles. Damit, dass tatsächlich eines davon für die Ausstellung ausgewählt werden würde, hatte ich nicht gerechnet. Wirklich geglaubt habe ich es erst, als ich es mit meinen Augen in einer beeindruckenden Größe von 2 x 1,50 Metern auf der Wiese im Kurpark gesehen habe, zwischen all den tollen Fotos der anderen Community-Mitglieder.

Ein ausdrücklicher Dank geht deshalb an den künstlerischen Leiter des Events, Christian Popkes, und sein Team, das dieses Event jedes Jahr wieder mit großem Engagement organisiert und die Bilder für die Ausstellungen auswählt.

Aber auch an Ulla Lohmann (auf Instagram), die uns immer wieder die Möglichkeit eröffnet, Foto-Vorträge zum jeweiligen Leitmotiv des Fotofestivals zu halten.

Ein besonderer Vibe: der Fotogipfel in Frauenhand

Schon bei der offiziellen Eröffnungsfeier, bei der Tourismusdirektorin Petra Genster die Gäste begrüßte, war diesmal ein ganz besonderer Vibe zu spüren. Ich denke, das lag vor allem daran, dass der diesjährige Fotogipfel ganz in Frauenhand lag. Neben dem Veranstalter Christian Popkes und Claudia Roth, die das Fotofestival schon seit vielen Jahren als politische Schirmherrin begleitet, standen in diesem Jahr auch die künstlerische Schirmfrau und international renommierte Dokumentar- und Wissenschaftsfotografin Esther Horvath und die neu gewählte Erste Bürgermeisterin Chantalle Schubert auf der Bühne.

© Tourismus Oberstdorf/René Zieger

Abenteuer im Herzen des Eises: die Gipfelausstellung auf dem Nebelhorn

Ein weiterer Höhepunkt folgte am Tag darauf mit der feierlichen Eröffnung der Gipfelausstellung „Abenteuer – Im Herzen des Eises“ auf dem Nebelhorn. Auf 2.224 Metern Höhe präsentierte Esther Horvath (auf Instagram) ihre eindrucksvollen Arbeiten an einem der außergewöhnlichsten Ausstellungsorte Europas.

Video-Workshop mit Aaron Moser

Ich habe es sehr bedauert, dass ich diesmal nicht mit dabei sein konnte, weil ich zeitgleich einen Video-Workshop bei dem Fotografen und Kameramann Aaron Moser (auf Instagram) gebucht hatte, der unter anderem für den NDR und andere Fernsehsender als Videojournalist arbeitet. Es war das erste Mal, dass unter den insgesamt 70 angebotenen Workshops auch einer zum Thema Video zu finden war. Da er sehr gut ankam, hoffe ich im kommenden Jahr auf weitere Workshops rund um das Thema Video.

Ausblick auf den Fotogipfel 2027

Das Thema für den nächsten Fotogipfel Oberstdorf steht schon fest. Es lautet „Sehnsucht“. Im kommenden Jahr ist außerdem erstmals ein Fotomarkt geplant. Auch der Termin für den nächsten Fotogipfel steht bereits. Er findet vom 16. bis 20. Juni 2027 statt. Ich freue mich schon sehr darauf und hoffe, dass bei mir nichts dazwischenkommt.

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